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Es ist schon eine beachtliche Herausforderung über Barcelona und all seine kulinarisch-gastronomischen Erlebnisse und Eindrücke zu schreiben. In einer Stadt, in der es alle paar Meter ein Lokal gibt, bräuchte man vermutlich Jahre um diese (sich auch immer wieder erneuernde) Vielfalt kennenzulernen.

Es reihen sich Tapas Bars, Cafes, Restaurants, Eisläden, internationale und spanische Gastronomie-Ketten aneinander und locken mit Ihrem zahlreichen und vielfältigen Angeboten. Um Barcelona zu erleben, sollte man sich unbedingt auf diese Vielfalt einlassen - ein guter Teil des spanischen Lebens spielt sich in den Lokalen ab. 

Schlafen in Barcelona Tja, wie in den globalen Metropolen üblich bietet auch Barcelona für jeden Geschmack das Passende.

Führende internationale Ketten bzw. deren Luxus Brands  (wie zum Beispiel das Mandarin Oriental (Passeig de Gràcia, 38-40), das mittlerweile schon fast als ein Wahrzeichen Barcelona wahrgenommene W Hotel am Strand bzw. Hafen (Plaça Rosa dels Vents, 1), das Cotton House von Marriott (Gran Via de les Corts Catalanes, 670) oder auch lokale Luxushotels wie das ABaC (Av. del Tibidabo, 1).

In diesen Häusern wird alles geboten inklusive führender Hotel (Sterne-) Restaurants.

The Mercer Hotel

The Mercer Hotel

The Mercer Hotel

The Mercer Hotel

Wer es intimer, aber trotzdem luxuriös mag, der wird in einem der Boutique Hotels besser aufgehoben sein. Hier wird Wert auf Erhaltung der alten Bausubstanz gelegt und jeglicher Service geboten, den man sich wünscht. Schön dabei ist, dass man hier nicht an grossen Haupstrassen, sondern in kleinen Nebengassen untergrebacht ist. 

Neben dem Neri (Carrer de Sant Sever, 5) ist insbesondere das The Mercer Hotel (Carrer dels Lledó, 7) hervorzuheben.

Mit 28 Zimmern ist das Mercer Hotel ein Kleinod in der Mitte des Barrio Gotico's - inklusive Dachterrasse und Pool und einem kleinen feinen Restaurant. Persönlicher Service wird hier gelebt - trotzdem ungezwungen und unaufdringlich.

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Daneben gibt es natürlich noch tausende weiterer Hotels und Hostals (die günstigere Variante) - zentral gelegen bei den Ramblas und im Barrio Gótico oder auch ein wenig abseits.

Frühstück in Barcelona Ein Frühstück in Barcelona ist der ideale Anlass um bei einem Kaffee das Treiben in der Stadt zu beobachten. Es empfiehlt sich daher durchaus, das Hotel ohne Frühstück zu buchen, man kann immer noch tageweise entscheiden. 

In so gut wie jeder Bar gibt es entsprechende Angebote zum Frühstück - von einfachen Bocadillos mit einem Cafe in traditionellen Tapas Bars bis hin zu kompletten Desayunos in speziell auf Frühstück ausgerichteten Cafes.

Cup & Cake hat mittlerweile 6 Standorte in Barcelona und bietet bunte Frühstücksvariationen an. Reservieren ist nicht möglich, aber grundsätzlich dreht sich das Lokal sehr schnell. Die Bagels und Waffels in allen möglichen Varianten sind lecker und ausgiebig.

Auch das alsur cafe bietet an mehreren Standorten chillige Atmosphäre und ein          nettes Frühstücksangebot (z.B.: heisse Waffel mit Avocadodip und Schafskäse).

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Tapas in Barcelona Tapas sind fast so etwas wie der kulinarische Volkssport in Spanien. Kleine Häppchen in der Form von Tapas, Raciones, Montados werden an jeder Ecke serviert und reichen von einer einfachen Tortilla de Patatas bis hin zu raffinierten kleinen Gerichten. Der Taller de Tapas (mehrere Standorte, u.a. in Rambla Catalunya 49-51, Comtal 28 (Via Laietana), Plaza Sant Josep Oriol 9 (Plaza del Pí)) begeistert mit bekannten Tapas, die aber raffiniert zubereitet werden (unbedingt Navajas (Schwertmuscheln) probieren, die hier ausgezeichnet schmecken).

Tapas 24 (Calle diputación, 269) ist ein Klassiker, Empfehlenswert sind auch die zahlreichen baskischen Lokale, die insbesondere durch Ihre Montados begeistern und mittlerweile auch schon in Ketten organisiert sind und mehrere Standorte besitzen (zB Txapela, zur gleichen Kette gehört auch Tapa Tapa).

Die Cerveseria Catalana (Carrer de Mallorca, 236), an einem der Kreisverkehre der Ramblas gelegen, ist ein Hotspot. Rund um die Uhr tummeln sich hier Touristen und Einheimische und geniessen hier das Essen - zu empfehlen auch die Nachspeisen.

Navajas (Schwertmuscheln) im Taller de Tapas

Navajas (Schwertmuscheln) im Taller de Tapas

Pulpo a la Gallega im Taller de Tapas - ein Klassiker der spanischen bzw. galizischen Küche!

Pulpo a la Gallega im Taller de Tapas - ein Klassiker der spanischen bzw. galizischen Küche!

Am Markt in Barcelona Ein Highlight - sowohl kulinarischer als auch einkaufsbedingter Art - ist sicherlich der Mercado de La Boqueria (La Rambla, 91). Hier gibt es alles zu kaufen, was das kulinarische Herz begehrt: frischer Fisch, alle Arten von Meeresfrüchten und Muscheln, Fleisch, Obst, Gemüse, Pilze, Säfte, Kräuter und Gewürze, Schinken und Käse wird hier appetitlich und einladend angeboten. Eine bunte Mischung aus Einheimischen und Touristen kämpfen sich durch die Stände, schauen, probieren, kaufen und essen.

Daneben gibt es natürlich auch zahlreiche Stände, bei denen man die verschiedenen Lebensmittel gleich probieren kann - insbesondere die Meeresfrüchte bieten sich hier an.

Ein Mittagessen oder ein paar Tapas am späten Nachmittag sollte man sich hier auf jeden Fall genehmigen, sonst hat man etwas verpasst in Barcelona. Und frisch gepresste Fruchtsäfte spenden die Vitamine für die restliche Tour des Tages.

Abends in Barcelona Grunsätzlich gibt es in Barcelona nichts, was es nicht gibt. Der Norden Spaniens und insbesondere die katalanische Küche ist weit über die Grenzen global bekannt - schon alleine durch Ferran Adrià, der über Jahre hinweg mit elBulli das beste Restaurant der Welt geführt hat. Auch wenn elBulli mittlerweile nicht mehr aktiv (zumindest für das breite Publikum) ist, ist Ferran Adriá weiterhin mit seinem Bruder gastromisch aktiv - so führt er heute mit seinem Bruder das Restaurant Tickets (Avinguda del Paral·lel, 164). 

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Es gibt zahlreiche Sterne-Restaurants, viele sind in den exklusiven Hotels angesiedelt. Das AbAC Restaurant (gelegen im gleichnamigen Hotel an Avda. Tibidabo, 1) oder das Roca Moo (im Hotel Omm, Rosselló 265), ein Ableger des weltbekannten Can Roca in Girona sind nur einige Beispiele hierfür.

Ausgezeichnete innovative Küche gibt’s aber auch zu kleineren Preisen. Im Con Gracia (C. Martínez de la Rosa, 8) gibt es Tasting Menus, die unter 70 EUR liegen und in mehreren exzellenten  Gängen kulinarisch überzeugen. Fast familiär wird man hier in einem sehr netten Lokal umsorgt und bedient.

Aber auch „Private Dining“ hat sich in Barcelona ausgebreitet. In sehr familiär intimen Rahmen werden Menüs für wenige Gäste gezaubert – ein wirklich kulinarisches Ereignis!

Ein Highlight in dieser Kategorie ist das Tast-ller (Carrer d'Obradors, 15) von Mikel Peinador. In seinem Atellier mit 5 Tischen zaubert er ein fantastisches 10-gängiges Menü. Jeder seiner Handgriffe scheinen perfekt einstudiert zu sein. Kunstvoll angerichtet wird ein Querschnitt durch die spanische Küche, und dabei lässt er sich auch über die Schultern schauen.

Einige Tapas Bars abseits der gewohnten Touristenpfade haben sich als Abendlokale etabliert und warten mit hoch qualitativen Tapas und einem gemütlich netten Ambiente auf. Santagustina (Plaça de Sant Agustí Vell, 9) ist ein Beispiel hierfür, wo man bei guten Tapas und einem guten Glas Wein einen netten Abend verbringen kann.

Eine Reihe von in-Restaurants ergänzen das Angebot. Der OneOcean Club (Moll de la Barceloneta 1) besticht durch seine Lage am Hafen und gibt sich exklusiv. Das Boca Grande (Passatge de la Concepció, 12) ist trendy mit guter Stimmung, besticht aber weniger mit gutem Essen (dafür ist wohl der Sanitärbereich einer der genialsten je gesehenen).

Das Angebot in Barcelona ist unerschöpflich und der beste Reiseführer ist wohl, sich einfach treiben zu lassen und selbst auszuprobieren.

Bücher zu empfehlen für die (kulinarische) Reise

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