"Das Leben
ist viel
zu kurz
um
schlechtes Essen
zu essen"

Jeitler im Steinfeldhof - so geht Gasthaus!

Jeitler im Steinfeldhof - so geht Gasthaus!

Was braucht es heute für ein gutes Wirtshaus? Eine nette und gemütliche Lokation, einen Wirt, der das Haus (heisst ja auch Wirtshaus) im Griff hat, eine bodenständige und authentische Küche und freundliches Personal. Klingt einfach, aber ist es anscheinend nicht mehr überall.

Sehr gemütlich eingerichtet mit stilvoller Dekoration.

Sehr gemütlich eingerichtet mit stilvoller Dekoration.

Anders beim Jeiter im Steinfeldhof. Hier kann jeder sehen und erleben: So geht Gasthaus! 

Die Räumlichkeiten sind schon einzigartig. Ein alter Hof, sehr geschmackvoll renoviert mit vielen kleinen Details an den Wänden und auf den Tischen, bietet den Rahmen für ein tolles kulinarisches Erlebnis. Die Gaststuben sind verteilt und bieten für jeden Anlass den entsprechenden Raum. Wir sind an einem regnerischen Herbstabend zu Besuch, den Garten haben wir bei fast-Minusgraden ausgelassen. 

Die Karte ist übersichtlich, mit Bodenständigem, Lokalem und Saisonalem (dem Herbst entsprechend sehr viel Wild, das haben wir gern).

Dazu gibts aktuell Freitag noch Steak aus der eigenen Reifekammer, Frühstück an Samstagen/Sonntagen und einen Braten am Sonntag. Montags wird ein kleines, feines Menü gezaubert - das müssen wir demnächst probieren. Ach ja, und am Samstag gibts noch frisches Backhendl.

Die "Hochzeitssuppe", eine Mischung aus Frittaten, Leberknödel und Fleischstrudel-Suppe ist der perfekte Einstieg in die Wirtshausküche. Wehmut nur, dass wir das Beef Tartare übersehen haben, dass an den Nebentischen serviert wird und verdammt lecker aussieht.

Das Wildschweingulasch ist würzig und gut, das Fleisch ist mürbe und zerfällt auf der Zunge. Die Speckknöderl entpuppen sich als Spätzle mit Speck, das passt perfekt.

Dass man hier Wild beherrscht, beweist auch die geschmorte Rehschulter, die mit Maroniknödel, Pilzen und Wurzelgemüse serviert wird.

Ein bodenständiges Cordon Bleu vom Schwein beweist, dass man auch mit klassischen Gerichten umzugehen weiss. Sehr lecker.  Der gemischte Beilagensalat erinnert uns dann wieder, dass wir in einem Gasthaus sind - macht nichts, schmeckt trotzdem gut!

Das Wildschweingulasch

Das Wildschweingulasch

Die geschmorte Rehschulter

Die geschmorte Rehschulter

 

Während des Essens werden wir sehr freundlich und kompetent bedient und umsorgt. Eine Freundlichkeit, die sich schon vom ersten Begrüssen durch den Chef bis zur Verabschiedung durchzieht. 

Der Wirt hat das im Griff und weiss, wie er und seine Mannschaft sich um die Gäste kümmern müssen.

Obwohl wir fast platzen, wollen wir die Nachspeisen noch ausprobieren. Auch hier werden wir nicht enttäuscht. 

Vorsicht sei allen geboten - die Portionen sind mächtig - ein 5 Gänge Menü geht sich hier á la Carte nicht aus ... wir sind ja auch im Gasthaus.

Mohnknöderl

Mohnknöderl

Angepriesen als "Würfel", dann doch eher grosser Kubus - sehr lecker

Angepriesen als "Würfel", dann doch eher grosser Kubus - sehr lecker

Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Wir kommen wieder, weil der Jeiter ein tolles Gast- bzw. Wirtshaus ist in einer sehr netten Lokation; weil es hier gute bodenständige, aber moderne Wirtshausküche gibt, ergänzt um Saisonales und Lokales. Man bleibt bei Bodenständigem, aber ohne einfach zu wirken und kocht was man kann, ohne Experimente, die hier gar nicht passen würden. 

Und wir kommen auch wieder, weil wir hier freundlich und sehr professionell umsorgt wurden - zu einem sehr vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis.

Weiter so!

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